Veröffentlicht in Dies & Das, Geschichtchen aus dem Leben

Schicksalsdenkereien

Es gibt diese Tage… die geben einfach nichts her. Die Tage, an denen man sich irgendwann, – wenn man eine Minute Zeit hat, fragt, was das eigentlich soll, ob man das alles selber schuld ist. Das sind genau die Tage, an denen ich dazu aufgelegt bin, darüber nachzudenken, ob es sowas wie Schicksal oder Bestimmung gibt. In wiefern ich gläubig bin, was das eigentlich aussagt, und warum ich es glaube, – oder eben nicht. Die Tage, an denen ich mir ernsthaft, wenn ich dann drüber nachdenke, wünsche, dass es Schicksal gibt, dass alles, was ich tue, – oder nicht, irgendwie vorbestimmt ist, dass ich es gar nicht verändern kann. Es ist, wie es ist und es kommt, wie es kommt. Verändern geht nicht. Es ist geplant, dass man ins offene Messer läuft und man kann dem ganzen nicht ausweichen. Andererseits wäre es auch geplant, seinem Glück ganz genau in die Arme zu laufen und man kann sich nicht wehren, – aber mal ehrlich, wer will das auch? Es wäre auch zu einfach, für was würden wir büffeln, wenn es auf Prüfungen zugehen würde, wenn wir die Zukunft, – in dem Fall bestehen oder nicht bestehen, oder eben eine Note auf einem Blatt Papier, nicht verändern würde, wenn es egal wäre, ob ich stundenlang meinen Stoff reinpröffe, oder stattdessen ein Eis mit einer Freundin essen gehe. Würde keinen Sinn machen. Das Leben ist nunmal eigentlich nicht einfach. Sollte es wohl auch nicht, nicht umsonst gibt es die Redensart, – ein leichtes Leben hat noch niemandem geholfen, aber es gibt eben diese Tage, an denen zu viel falsch läuft, das besser hätte laufen ‚müssen‘.

Schlussendlich ist das alles ziemlich vage und ich werde da heute nicht zu einem vernünftigen Schluss kommen.. Jedenfalls.. frustrierender Tag, bisher…. Ich wage es auch gar nicht drauf zu hoffen, dass es besser wird… Glückstaktik nach Eckart von Hirschhausen, mehr Glück durch die Minimierung, von Erwartungen, – sobald etwas besser als erwartet ist, scheint man glücklicher zu sein, als sonst… Bis dahin; Eat a frog.  (Es ist alles halb so schlimm, ehrlich.)

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Autor:

Lebt, liebt, lernt, träumt den Traum vom Medizinstudium. HiOrg, RS, Staatsexamen MTLA vor der Tür. Lebt vom Partymolekül in ihrem Blut.

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