Veröffentlicht in Dies & Das, Geschichtchen aus dem Leben

Glück

Es ist merkwürdig, was einem manchmal durch den Kopf geht und was man irgendwie…. einfach loswerden will, oder manchmal auch gerade zu loswerden muss.

Heute ist’s mal etwas, dass mich ganz einfach irgendwie… traurig, enttäuscht macht. Ganz einfach die Tatsache, dass es so ist, wie es ist. Ich finde es wirklich schade, wenn Menschen, die sich finden und, – vielleicht nicht für immer, – aber für den Moment, ein unendliches Glück ausstrahlen könnten, es nicht tun können. Nicht, weil sie es nicht wollen, oder weil sie ihr Glück nur ungerne teilen, nein, weil unsere Gesellschaft es nicht will. Weil man scheinbar manchen Bindungen nicht das Recht zugesteht, sich so zu verhalten, wie alle anderen. Warum wird verlangt, dass wir alle gleich denken, gleich fühlen, irgendwo gleich sind, in einer Zeit, in der es schon bald Mode ist, – aus der Mode zu fallen, wo Alternative vor Pop und Co geht, wo es viel ‚cooler‘ ist, sich anders zu kleiden, anders zu artikulieren, schlicht anders zu sein, als ‚die Anderen‘. Warum müssen wir zu allem unseren Senf geben, entweder wir werden danach gefragt, oder es interessiert nicht, so einfach, oder?  Und falls man sich doch mitteilen möchte, es gibt Wege, auf denen das geht, es gibt Tonfälle, in denen man fragen kann, in denen man sagen kann, dass man selber etwas merkwürdig, oder skurril, oder vielleicht sogar nicht richtig findet, es gibt konstruktive Kritik. Man muss ja nicht immer sofort lospöbeln, oder?

Jedenfalls… ich kenne ein solches, junges Glück, die Hintergründe dazu sind eigentlich vollkommen unerheblich und ich will mich auch gar nicht explizit darauf beziehen, es war vielleicht der letzte Tropfen, der zu diesem Post fehlte, dass ich mich darüber geärgert habe, wie es nun mal läuft, aber gewiss nicht der Urauslöser. Die Tatsache, dass ich als eingeweihte in dieses Glück ein wenig… staunend miterleben durfte, wie sehr zwei Menschen plötzlich aufblühen und welch unglaubliches Glück sie abstrahlen können, wenn sie wissen, dass es niemanden gibt, der sie dafür verurteilen würde, das ist irgendwie wundervoll und verblüffend… und ein klitzekleines bisschen wird man dadurch selber ganz glücklich, zu sehen, wie glücklich andere sind, wie wunderbar grandios das Leben ist, egal, wie es um einen selber gerade steht. Viva la Vida! (Und seid einfach etwas weltoffener… 🙂 )

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Autor:

Lebt, liebt, lernt, träumt den Traum vom Medizinstudium. HiOrg, RS, Staatsexamen MTLA vor der Tür. Lebt vom Partymolekül in ihrem Blut.

Ein Kommentar zu „Glück

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