Veröffentlicht in Dies & Das, Musik faszination

Lua.

‚I know, that it is freezing, but I think, we have to walk‘

Es ist das Gefühl, raus zu müssen. Es klirrt vor Kälte, draußen, es ist nass, es regnet, vielleicht schneit es sogar. Es ist ungenmütlich, es windet. Die Jacke bis oben hin zu, ein Schal um den Hals geschlungen, er erstickt dich fast. Handschuhe, die die Finger unbeweglich machen, vielleicht sogar kälter, als sie sonst wären, eine Mütze, bis tief in die Stirn gezogen. Die Füße sind schwer, das muss an den dicken Schuhen liegen. Aber es ist ein Drang, man muss raus, ich weiß, dass es friert, aber wir sollten rausgehen.

‚When everything is lonely, I can be my own best friend.‘

Ist es nicht komisch, nichts schuldig zu sein? Ist es nicht verrückt, wenn es okay ist, sich selber der aller, aller Nächste zu sein? Muss es nicht schrecklich sein, ganz alleine zu sein? Sich selbst der Nächste sein zu müssen?
Ist es nicht wichtig, mal allein zu sein. Zu wissen, wie sich das anfühlt, – einsamkeit? Zu wissen, wie es ist, irgendwo alleine zu sein, wo niemand sonst alleine ist? Neu zu sein, fremd zu sein, anders zu sein? Ist einsamkeit nicht auch mal, in maßen genossen, schön?
Es ist okay, sein eigener bester Freund zu sein, ich bin mir selber nichts schuldig, nein, gar nichts.

‚It’s not something I would recomment, but it is one way to live‘

Das würde ich wohl nicht tun. Das ist nichts für mich. Sowas tue ich nicht. Aber es ist okay, dass du es tust. – Verrückt?
Es wäre auch nichts, dem ich zustimmen würde, – aber, ja, durchaus, es ist eine Art zu Leben. Kritik frisst sich an die Oberfläche, etwas in mir schreit danach, dich zu kritisieren, ehrlich. Und, tue ich es? Nein. Es ist ein Weg zu Leben, es funktioniert doch?

‚Cause what is simple in the moonlight, by the morning never is, it was so simple in the moonlight, not it is so complicated.‘

Langsam drängt einen etwas dazu, die Augen aufzumachen, genug geschlafen, sagt der Körper, es reicht, nuschelt der verschlafene Geist und die kleine Seele räkelt sich und versucht, in die Laken zu fliegen. Was gestern Abend einfach war, ist es heute Morgen mit Sicherheit nicht mehr. Was mit müden Augen leicht ist, wird im Sonnenlicht nicht leichter.

(Sontext: ‚Lua‘ – Bright Eyes)

Das ist abstrakt, ich weiß. Und ich hoffe, ihr könnt damit leben. Es wird nicht immer nur noch sowas in meinem Blog geben, das werden Einzelfälle bleiben, vielleicht bleibts bei diesem einzigen. Und  ich habe etwas Angst vor eurem Urteil, damn.

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Autor:

Lebt, liebt, lernt, träumt den Traum vom Medizinstudium. HiOrg, RS, Staatsexamen MTLA vor der Tür. Lebt vom Partymolekül in ihrem Blut.

2 Kommentare zu „Lua.

  1. Abstrakt triffts erstmal
    Interessant würde ich noch anfügen

    Nach dem 2ten lesen auch durchaus wieder halbwegs sinnig 😉
    Finde ich an sich als Deutsch-LKler nicht weiter schlimm^^

    Schön geschrieben =)

    1. Danke, Retter 😉
      immerhin wird es nach dem zweiten lesen sinnig, – die absoluten Themen und Schreibstil Unterschiede sind übrigens stilistisch gewollt gewesen 😉 Auch, wenns abstrakt und verwirrend ist. Und Interessant empfinde ich da als Lob, – danke 🙂
      Ja, ja, Deutsch LKler, denen sowas noch Spaß macht, gibts irgendwie zu selten, fürchte ich 😉
      Liebe Grüße 🙂

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