Veröffentlicht in Selbermachen und so

Knöpfe! :)

Ich hatte es euch ja schon vor etwas längerer Zeit angedeutet und es einigen Leuten auch versprochen und deswegen gibt es nun also eine kleine Anleitung zum Knöpchen selber machen…
Anlass dieses Mal war Omas Geburtstag 😉 Die hatte sich nämlich nach Weihnachten welche gewünscht, – damals verzierten sie die Geschenkanhänger, später dann Schlüsselanhänger und nun waren alle aufgebraucht…

Um die Knöpfe herzustellen habe ich eine Knetmasse benutzt, die beim backen aushäretet, kennt wahrscheinlich jeder von euch, – eigentlich ist sie wohl für den Modellbau gedacht, schätze ich, zumindest steht sie immer in der Modellbauabteilung, aber das ist ja auch recht egal.

Fürs erste gibts heute eine Anleitung für die kleinen Blümchenknöpfe, – die sind zwar die schwersten, aber bei den ganz leichten Schneckchenknöpfen habe ich vergessen Fotos zu machen, – da ich aber eh die Tage neue machen ‚muss‘, wird es dann auch eine Anleitung zu diesen geben 😉
Ich habe dieses Mal den kleinen, aber feinen Schönheitsfehler gemacht, dass sich pink und rot nicht so direkt voneinander unterscheiden, also kann man das schöne Schneckenmuster auf den Blütenblättern gar nicht so recht erkennen, – schade, aber ihr wisst ja dann, wie man es besser macht 😉

Also, – los gehts!
1. Drei Farben aussuchen, die zwar zueinander passen, sich aber dann auch nicht zuuu ähnlich sind. In meinem Fall war das dunkel blau, rot und pink.

2. Entscheiden, welche  Farben was wird. In meinem Fall wird das blau quasi das innere der Blume, – der Fruchstempel. Und rot und pink bilden die Blütenblätter…
3. Ausrollen, – wir brauchen für das innere, in diesem Falle das blaue, eine

Schlange, nicht zu dick, nicht zu dünn, nicht zu lang, ist irgendwie ne reine Übungssache und Schlangen ausrollen, – hey, das könnt ihr alle 😉
Die anderen beiden Farben plattwalzen, – so wie beim Plätzchenteig, nach Herzenslust, solange bis sie relativ gleichmäßig dünn und lang sind, – je dünner ihr das hier schafft, desto filigraner wird hinterher das Muster!

4. Aufeinanderlegen. Legt in meinem falle das pinke Teil auf das Rote und schneidet das ab, was übersteht, – Rohmaterial schonen 😉 Dann solltet ihr, nach Möglichkeit, nochmal mit dem Nudelholz darüber rollen, dann klebt die Masse besser aneinander, – das macht es später noch filigraner und verhindert Luftlöchelchen… 😉 Abgesehen davon macht es den nächsten Schritt leichter…!

5. Entscheidungen Treffen Teil zwei! Welche Farbe soll eure Blume von aussen haben? Etwas kniffelig, aber das schafft ihr, ich glaube da an euch 😉 Wenn ihr euch entschieden habt, rollt ihr jedenfalls so herum die aus den beiden ‚Zungen‘ entstandenen Platte auf, dass die Seite, deren Farbe ‚wichtig‘ ist, – also später die Außenseite der Blume bildet, oben ist aus! 🙂 (Schaut auf das Bild, – die Blume ist hinterher ‚aussen‘ Pink, deswegen seht ihr beim Aufwickeln, dass das Pink hier oben ist 😉 )

6. Ganz einfach, zu ende aufrollen, – dann ganz lang rollen, kennt ihr doch, oder? Aus einer kurzen Schlange eine lange rollen 😉 Und ab da fehlen wieder eine Hand voll kleine Bildchen… 😉 Ihr rollt die Schlange also lang, – je länger sie wird, desto dünner wird sie auch, – das ist richtig. Je dünner sie wird, desto filligraner wird sie auch, – merkt euch nur, – ist sie einmal dünn, wird sie auch nicht wieder dicker (!) wenn sie lang genug ist, schneidet sie in gleichgroße Stücke. Wie viele? Hängt von eurer ersten, – in meinem Falle blauen Schlange ab, je dicker die ist, desto mehr braucht ihr.

7. Pappt die neuen, kleinen, in meinem Falle pink-roten Schlangen an die blaue Schlange, rund herum und drückt sie ein wenig fest! Das ganze hat, – vom Anfang betrachtet aus nun schon die Form einer Blume… 😉

8. In Scheibchen schneiden… ich habe dafür ein altes Küchenmesserchen genommen, klappt super, nur drückt nicht zu fest, sonst dötscht ihr die Blütenblätter ein, – das wollen wir doch nicht! 🙂

9. Elementar sehen die kleinen Blümchen schon fast so aus wie Knöpfe, – bloß, wie macht man sie fest? Also, was fehlt? Richtig, die Löcher, – ich piekse die immer (schon allein aus Eigenschutzgründen) mit einer dicken, stumpfen Stopfnadel, ich persönlich mache nur zwei Löcher, – wer lieber Knöpfe mit vier Löchern mag kann das natürlich auch tun 😉

10. Backen. Damit die Masse hart wird, muss sie in den Backofen, . es empfiehlt sich, vorher ein Blatt Backpapier darüber zu legen und es zu verstreichen, damit löscht ihr eure Fingerabdrücke von den Knöpfen 😉 ca. 180°C, 30 Minuten will die von mir verwendete Masse, – machts aber lieber so, wie es bei euch drauf steht 😉

Dann seid ihr fertig… 😉 Ich hoffe, ich habs nicht zu kompliziert erklärt und irgendwer liest es sich durch, – vielleicht machts auch wer nach, – ich würde mich auch über Bilder von euren Knöpfen freuen 😉

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Autor:

Lebt, liebt, lernt, träumt den Traum vom Medizinstudium. HiOrg, RS, Staatsexamen MTLA vor der Tür. Lebt vom Partymolekül in ihrem Blut.

5 Kommentare zu „Knöpfe! :)

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