Veröffentlicht in Selbermachen und so

Geburtstags-selbstmach-Kette :D

Ihr kennt mich… wenn ich erst einmal ein Faible für ein Rohmaterial habe… dann ist es schwer für mich, davon wieder loszukommen…
Derzeit ist es die aushärtbare Knetmasse, mit welcher ich schon das ein, oder andere mal gearbeitet habe… zum Beispiel beim Knöpfe selbermachen! 🙂

Es ging um ein Geburstagsgeschenk für meine Patentante, die irgendwie schon alles hat, auf der anderen Seite aber auch alles gebrauchen kann… und ich persönlich finde ja, insofern Auslagefläche vorhanden ist, kann eine Frau kaum genug verschiedene Ketten haben… Also, auf ging es, an die Arbeit…

 Zuerst habe ich aus der Knetmasse verschieden große Kugeln geformt, es kommt hier noch nicht auf die Perfektion an, jedoch habe ich festgestellt, dass es empfehlenswert ist, die Kugeln schonmal wie bei einer Kette anzuordnen, damit man sieht, wie viele man noch von welcher Größe gebrauchen kann… trotz den wenigen Farben, die ich von der Knetmasse besitze, habe ich eine recht bunte Kugelmischung, das liegt daran, dass es diese Knetmasse seit ein paar wenigen Jahren auch in ’soft‘ gibt und man sie so zusammenkneten kann, dass sich die Farben mischen! (Bedenke bloß: mischst du wild drauf los wird es immer Kackibraun!) Wie gesagt, lege hier noch nicht allzu viel Wert darauf, ob die Kugeln wirklich Kugeln sind, du wirst eh wieder alle Arbeit zerstören 😉
Ebenfalls empfehlenswert ist es, Backpapier oder eine ähnliche, saubere Bastelunterlage unter zu legen, da die Knetmasse bei manchen Farben abfärbt und die hellen Farben seeehr empfindlich sind gegen jede andere Farbe…

Als nächstes dekorierst du die Kugeln, mit der gleichen Technik, wie ich das hier bei den Knöpfen gemacht habe… der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt… Damit du die Knetmasse möglichst dünn schneiden kannst, kannst du sie kurz (oder auch lang) in den Kühlschrank legen, im Winter auch nach draußen, dann wird sie wieder härter und du kannst sie wunderbar mit einem Küchenmesserchen schneiden!
Am besten drückst du die dünnen Scheibchen kurz an und drehst die Kugel dann erst in den warmen Händen und anschließend zwischen Hand und Tisch, mit etwas mehr Druck, damit die Scheibchen an der Kugel gut halten und die Kugel schön glatt bleibt!

Ich habe nicht alle von den ganz kleinen Kugeln auch verziert, sie enden eh im Nacken und teilweise sah es auch nicht schön aus, solch kleine Kugeln noch zu verzieren… allerdings war es auch meine erste Kette und man wird immer einfallsreicher und immer besser, die Muster werden also auch filigraner, vielleicht tue ich es beim nächsten Mal dann 😉
Wenn du die Kugeln verziert hast, solltest du nun dafür sorgen, dass sie möglichst glatt und rund werden, bevor du eine dicke Stopfnadel nimmst und die Kugeln zu Perlen machst, in dem du sie einmal durchpiekst! Nach dem durchpieksen nocheinmal die Form der Kugel zu richten erwies sich im nachhinein teilweise als unklug, da das Loch verstopft wurde…
Die Perlen packst du nun auf ein Backblech, mit genügend Abstand und möglichst auf ein Loch gelegt, da sie an dieser Stelle ein wenig eckig werden, – vom liegen, und schiebst sie, wie die Knetmasseanleitung es vorgibt, in den Backofen… 🙂

Während eure Perlen im Ofen aushärten und später abkühlen könnt ihr euch mit dem Gedanken beschäftigen, auf was für ein Material ihr die Kugeln aufzieht… Angelschnur? Gummiband? Nylonband? Kordel? Stoffbänder? Eurer Kreativität ist, wenn die Löcher groß genug sind, an dieser Stelle keine Grenzen gesetzt…
Die zweite Überlegung, die ihr anstellen müsst, ist, ob die Trennperlchen zwischen euren selbstgemachten Perlen wollt, ich habe welche genommen, da ich finde, sie bringen meine Perlen mehr zur Geltung.

Wenn ihr etwas zum auffädeln und eventuell Zwischenperlen gefunden habt und außerdem eure Perlen ausgekühlt sind, dann geht es los mit dem auffädeln! (Kleiner Tipp: legt die Kette zuvor, dann könnt ihr sehen, wie was zusammen passt!)
Am Ende gut verknoten (was hier noch nicht geschehen ist, da hängt noch ein Stück Faden heraus…) und bewundern! 🙂 Auf ein kleines Kissen drapiert sieht es doch gleich noch fröhlicher aus und auch die Beschenkte freute sich wirklich über das Geschenk, – ein einfaches aber schönes, selbstgemachtes Unikat und Assesoir! 😉

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Autor:

Lebt, liebt, lernt, träumt den Traum vom Medizinstudium. HiOrg, RS, Staatsexamen MTLA vor der Tür. Lebt vom Partymolekül in ihrem Blut.

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