Veröffentlicht in Neustart

Endspurt

In der letzten Woche habe ich viel gejammert, aber nun habe ich mir selbst ganz gut in den Hintern getreten. So gibt das ja nichts!

Lernen mit Bewerbungen prokastinieren. Like a boss!
Ich habe mehr oder weniger effektiv gelernt (dazu lest ihr morgen etwas. Seid euch sicher! Es ist schon getippt!), meine Unibewerbung fertig gemacht und abgeschickt, vier Bewerbungen auf eine Stelle nach der Ausbildung geschrieben.

Zwei Absagen habe ich schon, – das eine Labor schließt überraschend, es gibt keinen Nachfolger, das andere Labor forscht und hat momentan keine Stelle frei. Shit happens.

Aber immerhin steht ein Vorstellungsgespräch ins Haus! Diese Woche! Juhu!
Ich bin aber nur mäßig nervös, da ich meine beiden Gesprächspartner bereits aus einem Praktikum kenne und daher schon ein erster Eindruck von mir vorhanden ist, das nimmt mir echt einiges an Stress!

Das Ende naht!
Der letzte Unterrichtstag der Ausbildung ist ganz sang- und klanglos untergegangen, zu Feier des Tages habe ich mir, weinend, vom Kerl (alias Gesundheits- und Krankenpfleger) den Arm verbinden lassen, einfach zu viel geschrieben in den letzten Tagen. Mimimi.
Und im Gegenzug für uns beide gar köstlich gekocht!
Eigentlich wäre der letzte Tag ein Grund zum Feiern gewesen, sich von einigen Mitschülerinnen und Mitschülern zu verabschieden die ich in meinen Prüfungen nicht mehr sehe. Oder zumindest ein Haufen Erleichterung, dass diese Ausbildung die mir nicht immer leicht gefallen ist ‚endlich‘ sowas wie ‚vorbei‘ ist. Aber irgendwie habe ich nichts davon realisiert und ja… So viel dazu. Vorbei ists erst Mitte-Ende August.
Aber das gibt mir immerhin die Chance noch zu lernen und eine Stelle zu finden.

Und nun?
Von nun an habe ich frei bis auf die einzelnen Prüfungen.
Die erste Schriftliche ist gar nicht mal mehr so lange hin. Paaaanik!
Die anderen stürzen sich nun doch alle auf die Nebenfächer und ich habe wirkliche und ehrliche Angst vor Chemie. Aber jetzt damit anfangen ist auch zu spät… Mist.

Heute morgen war ich beim Doc und er hat mir den Arm wieder fit gespritzt. Vor allem den Daumen. Ist sicherlich nicht die beste Lösung, aber die schnellste und auf dieser Horrorreise in Richtung Examen sicher auch die Beste. Hoffe ich. So!
Ich kann also wieder schreiben und rein theoretisch auch wieder eine Pipette halten. Yay!

Morgen werde ich wohl ein letztes Mal vor den Prüfungen zur Uni reisen und einige Stunden, vor den Studenten (die dürfen um 9 Uhr anfangen, ihr macht euch kein Bild) HistoYOLOgie mikroskopieren.
Ich weiß zwar eigentlich, dass ich es kann, aber ich will mir einfach sicher sein.
Schnitt erkennen, Färbung erkennen, beides genauer erläutern.
Am Meisten Angst macht mir ehrlich gesagt die Färbung. Das haben wir nicht so viel geübt, glaube ich.
Ich mach das mit ein paar Freundinnen, vielleicht gucken wir auch wie die Studies an den guten Mikroskopen heißen, melden uns als die an und mikroskopieren einfach weiter… Aber das müssen wir erst noch genauer auschecken…

Wir lesen uns… 😉

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Autor:

Lebt, liebt, lernt, träumt den Traum vom Medizinstudium. HiOrg, RS, Staatsexamen MTLA vor der Tür. Lebt vom Partymolekül in ihrem Blut.

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