Veröffentlicht in 'Medizinisch angehauchtes', gute Orte & Co., Schneckenspuren

Schneckchenspuren-Verlust…

Irgendwie ist es doch recht traurig, dass gerade meine erste Schneckchenspur für eine unbestimmte Zeit das Bloggen an den Nagel hängt… Die Rede ist von Josephine, – der Heldin im Chaos.

Zur Zeit lohnt es sich immer noch, bei ihr hineinzuschauen, – insofern man eben nicht alles, was sie gepostet hat, schon gelesen hat. Sie überlegt allerdings, den kompletten Blog vom Server zu nehmen, was bedeuten würde, dass man das irgendwann nicht mehr kann.

Ich bin ein wenig betrübt, dass sie erst einmal aufhört zu bloggen, da es eigentlich immer ganz nett bei ihr war und ihr Blog mich oft zum schmunzeln oder auch nachdenken gebracht hat. (An dieser Stelle ein großes ‚Dankeschön‘ an die Heldin im Chaos!)
Wer von euch versuchen will, nachzuvollziehen, warum sie aufgehört hat, kann einfach sich ihren letzten Eintrag anschauen.
Ich werde sie jedenfalls vorerst nicht aus der Blogroll nehmen, – ich hoffe immer noch, dass ‚ES‘ zurück kommt.
(Und ich finde es sehr schön zu sehen, dass sie unter den beliebtesten WordPressblogs immer noch unter den ersten vieren ist!)

Also, Josephine, sollte ‚ES‘ irgendwann wiederkommen, würde ich mich (und ich denke auch viiiele andere!) sehr freuen, wenn du wieder bloggen würdest, – es war immer sehr schön bei dir zu lesen. Ansonsten wünsche ich viel, viel Glück und Spaß und was weiß ich, in deinem weiteren beruflichen und privaten Leben 🙂

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Veröffentlicht in 'Medizinisch angehauchtes', gute Orte & Co., Johanniter

Ehrenamt, – was tust du eigentlich und warum?

Ich weiß, ich weiß, ich hatte quasi etwas über mein Wochenende versprochen, aber irgendwie ist mir grad nicht danach und ich habe mir vor einigen Tagen mal in den Kopf gesetzt, was zu schreiben, was mir beim Reinschnuppern und Lesen vom Lelesblog, (der mir irgendwie seltsam vertraut vorkam, aus den Kommentaren auf anderen Blogs, – also nicht der Blog, sondern Lele? 😉 ) wieder einfiel… Ich weiß nicht, wieviele von euch hier alles gelesen haben, oder zumindest vieles, und wieviele von euch von Paul zu mir gekommen sind und deswegen, oder aus ganz anderen Gründen wissen, dass ich ehrenamtlich für die JUH, – die Johanniter Unfall Hilfe arbeite.
Jedenfalls wurde mir auch schon von vielen genau jene Frage gestellt, die Lele auch stellt; ‚Warum macht man das eigentlich?‘

Erstmal, was macht man überhaupt, oder, was mache ich überhaupt? Ganz kurz zusammengefasst, so, wie ich es oben schon mal genannt habe, ich arbeite gelegentlich für die JUH und dabei wiederum gibt es ganz verschiedene Dinge die man macht.
Hilfsorganisationen sind meistens in OV’s, – OrtsVerbände unterteilt, manche OVs machen ganz andere Dinge als andere, einige haben sich eine Rettungswache angeschlossen, andere nicht.
Der OV in dem ich für die JUH tätig bin, hat letzteres nicht getan, wir haben eine kleine, aber feine Unterkunft und in meinem OV arbeitet eine Hand voll Zivis und FSJlern (also Leute, die entweder den Ersatzdienst zur Wehrpflicht leisten, oder ein freiwilliges soziales Jahr machen) und ansonsten haben wir eigentlich nur Ehrenamtler.
Ich für meinen Teil mache derzeit hauptsächlich Sanitätsdienste, die kennt quasi jeder von euch, auch die, die von der Materie sonst gar keine Ahnung haben, die Sanitätsdienstleute sind zum Beispiel die, die mit einem Sanitäterzelt auf einer Kirmes stehen oder auf größeren Festen ‚durch die Gegend‘, also ‚Streife‘ laufen. Es sind also die, die für außenstehende ‚herum sitzen‘ und warten, das etwas passiert und zu denen mit kleineren Weh-wehchen gerne gekommen wird.
Zum anderen Teil bilde ich ein wenig mit aus, also Lebensrettende-Sofortmaßnahmen-Kurse, dass sind die, die man für den Führerschein braucht, und die etwas ausführlicheren, Erste-Hilfe-Kurse.
Das sind so die nützlichen Dinge, die ich derzeit recht regelmäßig für die JUH tue.

Eigentlich nur, damit ihr versteht, was man so macht, was ich so mache. Und dann kommt die Frage, warum?

Das fängt wohl, wie so viele Dinge bei mir, damit an, dass ich nicht wirklich gerne Nein sage, wenn mich jemand lieb um etwas bittet… Und so gab es an meiner Realschule eine eher unbeliebte Lehrerin, die mit der Aufgabe des SSD (Schulsanitätsdienst) gesegnet war. Irgendwann kam diese halt herum und frug, wer sich dafür melden würde. Sie wurde irgendwie nur belächelt und sie tat mir Leid, so kam es also, dass ich gar nicht so viel später in meinem EH-Kurs in unserem OV saß und mich reichlich fremd gefühlt hab…
Sowas legt sich aber schnell, wenn man ein wenig Offenheit an den Tag legt. Keine drei Wochen später, hatte ich mich, aus einem Flurgespräch heraus, mit einem Mädchen, die ebenfalls in der SSD-AG der Schule saß, für eine Ferienfreizeit der JUH angemeldet und war schon so ziemlich mitten drin.
Und ich verspreche euch, wenn ihr einmal in einer Hilfsorganisation seid und halbwegs nette Leute dabei habt, dann wollt ihr nicht mehr weg. Man fühlt sich einfach heimisch.
Auf besagter Ferienfreizeit in den Sommerferien vor ein paar Jahren, habe ich dann mit dem Rest der Teilnehmer einen Sanitätshelfer gemacht, das ist eine Ausbildung, die weit unter einem Rettungssanitäter, aber eben ein kleines Stückchen über dem gewöhnlichen Erste-Hilfe Kurs liegt und mit der man sich manchmal seines Wissens schon recht sicher sein kann. (Das ganze Ausbildungsdurcheinander mit Rettungssanis, Rettungsassis und all sowas hat der Autor, oder die Autorin?, des Rettungsdienstblogs hier sehr schön erklärt, falls jemand zu durcheinander gerät 😉 )
Kaum wieder zurück zuhause standen die ersten sogenannten ‚Dienstabende‘ an, das ist bei uns immer der Mittwoch, variiert aber wirklich von OV zu OV… An diesen Abenden trifft man sich mit den Leuten der Hilfsorganisation in der Unterkunft und bespricht, was es so zu tun gibt. In der Regel wird der Dienstplan (auf dem die Sanitätsdienste ausgeschrieben sind, in unserem Fall) und der Ausbildungsplan (also, wer macht wann, welchen Kurs und wo?) besprochen und danach die berühmten ‚Fragen, Anregungen, Wünsche‘, eine Pause für Einwürfe, ‚Eintritte, Austritte?‘ vermeldet. Danach ist bei uns meistens ein paar Minuten quatschen und Dinge regeln angesagt, bevor dann die Ausbildung beginnt… Eigentlich wiederholen wir da meistens die Sachen, die wir eigentlich wissen müssten und bei denen es manchmal ganz gut ist, sie aufzufrischen und zu wiederholen. In den meisten Fällen kommen auch ein oder zwei Fallbeispiele dran, dass heißt, dass jemand eine Erkrankung oder ein Notfallbild als sogenannte ‚Mime‘ vorspielt und ein Team aus Helfern, versucht, zu helfen und im Idealfall auch herauszubekommen, wo genauer das Problem liegt. In diesem Fallbeispiel sollte nach Möglichkeit alles laufen wie in einem Realfall, man lernt recht schnell, nicht zu lachen, wenn eine Freundin am Boden liegt und gespielt vor Schmerzen schreit, – und man lernt auch recht schnell, am Boden zu liegen und zu schreien, oder zu weinen. Realtiv schnell ist einem auch nicht mehr wirklich vieles peinlich, was man noch spielt, oder sagt. Fehler sind menschlich und es ist durchaus besser, man macht sie während dieser Ausbildung, als im Ernstfall. Am Ende des Fallbeispiels (wir arbeiten immer daraufhin, dass irgendwann der Rettungsdienst eintrifft, also versuchen die Ausbilder 8-10 Minuten nach absetzen des Notrufes, – beim Ausbilder, das Fallbeispiel an einer geeigneten Stelle zu beenden), gibt es deswegen auch stets eine ausführliche Feedbackrunde, in der der Reihe nach erst die Helfer, dann die Mimen, später die Beobachter und, sollte dies nicht eine Person sein, schlussendlich auch der Ausbilder konstruktive Kritik oder Lob geben.

Ich wollte vorerst so vieles Loswerden, was ich, was wir überhaupt tun, dass es mir definitiv zu lang vorkommt, wenn ich heute auch gleich weitermache, mit der Frage, – warum ich das überhaupt tue, die wird allerdings definitiv noch erklärt… 😉 (Oh nein, jetzt habe ich mich echt schon den bösen ‚To be continued‘-Bloggern angeschlossen, obwohl ich das selber nicht mag! :O )

Veröffentlicht in gute Orte & Co., Nette Tage

Home, sweeeet home… :)

Ich bin wieder da, nach einem geradezu so nennbaren Urlaubsmarathon bin ich nun versprochenerweise eine etwas längere Zeit zumindest nicht mehr im Urlaub… Mein Koffer auf dem Rückweg ging kaum wieder zu, obwohl echt nicht mehr drin war, als auf der Hinfahrt und ich hatte irgendwie etwas spärlich gepackt, – muss an meinem Samstagsausflug gelegen haben, – ich vermute allerdings, dass all die Ideen, Gedanken und mitnehmenswerten Sprüche aus dem Urlaub sich in meinem Koffer breit gemacht hatten… und so gibt es versprochenerweise ganz bald, ganz viel aus einem netten Urlaub zu erzählen, – Fotos habe ich auch, sogar eine ganze Reihe, und einiges zum Schmunzeln 😉

Erstmal werde ich aber nun die erste Nacht in meinem eigenen Bettchen, allein, (also ohne atmenden, schnarchenden, schlafenden, wasweißichwas) Menschen neben mir, – welch Luxus! 🙂

Und ich wünsche euch einen schönen Sonntaaaag… 🙂

Ps.: Ach ja… danke fürs hier nach dem Rechten sehen, an alle, die da waren, ihr habt den Blog echt nur einen einzigen Tag hängen lassen, – und wenn ich grad so über die Besucherzahlen meiner Abwesenheit nachgrübele, überlege ich grad, einfach nichts mehr zu schreiben, vielleicht kommen dann immer so viele?! Komisch 🙂 Jedenfalls Danke für die lieben Mails, Kommentare und für jeden stillen Leser, – schön, dass ihr euch hierher verirrt! 🙂

Veröffentlicht in gute Orte & Co., Nette Tage

Uuuurlaauuub!

Ich wollte euch nur kurz die liebsten Grüße da lassen und sagen, dass es dem Schneckenhäuschen vorzüglich geht…!

Das Wetter ist supi (dätschi, Paul!), die Luft quasi bestens (das gehörte gesagt…), man wohnt, man kann es fast so sagen, direkt am Meer, zweimal hinfallen und das Schneckenhäuschen ist am Strand (und wer mich kennt und weiß, wie groß ich bin, weiß auch, wiiie nah das sein muss :D) und überhaupt fühle ich mich bisher ganz pudelwohl… 🙂 Okay, einige liebgewonnene Menschen fehlen ganz schön, aber daran kann man ja nunmal auch nichts ändern…
Also, meine lieben, haltet die Ohren steif, passt gut auf euch auf und schaut gelegentlich mal rein, vielleicht komme ich ja nochmal dazu, etwas zu posten… 😉
Ansonsten genieße ich noch elf Tage lang meinen Urlaub und bin dann erstmal verhältnismäßig seeehr lange zuhause 😉 (Bloß, um den Retter mal zu beruhigen, – und alle anderen, die mich vermissen 😉 )
Machts gut, – bis bald, euer Schneckenhäuschen 🙂

Veröffentlicht in Dies & Das, gute Orte & Co., Nette Tage, Sommerwochenenden

Sommerferien :)

Ja, es ist mal wieder so weit. Es sind Sommerferien. Zumindest da, wo mein Häuschen wohnt… Kaum zu glauben, wie sehr die Zeit rast, bis sie wieder da sind, – und oh ja, sie sind wieder da. Wenn ich überlege, wie nah mir die letzten noch liegen, mit allen schönen und weniger schönen Erinnerungen. Ich erinnere mich da an die längsten Sommerferien, die ich je hatte. Acht, lange, volle Wochen, von denen ich keine einzige missen möchte, – auch, wenn sie damit endeten, dass man sich von einer über viiiele Jahre sehr liebgewonnene Freundin für einige Zeit verabschieden musste und die spontanen Sommerferienaktionen dieses Jahr weniger spontan werden müssen, weil sie nicht mehr ‚umme Ecke‘ wohnt…

Sommerferienhimmel

Warum ich eigentlich über die Sommferien schreibe? Sommerferien sind irgendwie so ganz anders als alle anderen Ferien… Etwas endet und sie laufen auf einen Neuanfang zu… Und sie sind länger als alle anderen. Man kommt nicht am letzten Schultag aus der Schule und hat eine überschauliche Zeit vor sich, nein, man weiß, dass es ewig sein wird, dass es egal ist, wann, – und wie lange  man schläft.

Es sind die schönen Erinnerungen, die man an die vorausgegangenen Jahre hat und all jene verrückten Aktionen die man in den sechs Wochen erlebt. Eigentlich schade um jedes wegfahren, zuhause könnte man in den Wochen vielleicht sogar noch mehr erleben, als überall sonst. Es ist die spontanität mit der man an einem Donnerstagabend überlegt, nochmal zur besten Freundin zu radeln und gemeinsam was zu kochen, etwas zu quatschen und sollte es dann einfach tierisch spät sein, über Nacht dort zu bleiben. Es ist die Freiheit zu wissen, das einem keine Klausur, kein Test, keine Hausaufgaben im Nacken sitzen. Vielleicht ist es auch der unbedingte Wille, aus diesem Sommer irgendwas grandioses zu machen. Und höchstwahrscheinlich sind es die ‚Eine Jeans‘-Bücher von Ann Brashares, die mich und den großteil meiner Freundinnen die letzten Sommer über begleitet haben.

Und auch, wenn mir dieses Jahr zuerst der klare Cut zwischen normalo Leben und Ferien fehlt, da ich die letzten Tage bekannterweise weg war, und auch, wenn ich auf eine Freundin diese Ferien verzichten muss, hoffe ich, dass sie das werden, was der Geruch von Sommerferien verspricht. Grandiose sechs Wochen. 🙂

Ich für meinen Teil werde sie genießen. 🙂